Dentallabor Bollack auf der CeBIT 2007:

"BestPractice-IT Award 2007" für Gaiberger Unternehmen

Das Gaiberger Dentallabor Wolfgang Bollack wurde auf der diesjährigen Computermesse CeBIT als einziges Unternehmen des Rhein-Neckar-Kreises mit dem begehrten "BestPractice-IT Award 2007" ausgezeichnet.

Darüber hinaus ist das Dentallabor Bollack das einzige Unternehmen, das im Bereich Medizin überhaupt für diese Auszeichnung nominiert wurde. Nach dem Motto „die Nominierung ist die Auszeichnung“ wurden noch weiteren, rund 60 Unternehmen aus ganz Deutschland auf der CeBIT der IT-Award 2007 verliehen.

Der Award ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für herausragende kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland und Europa. Zentrales Nominierungskriterium ist die Kombination aus unternehmerischem Denken und innovativer Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie, die zur Verbesserung der Unternehmensabläufe beiträgt, so die offizielle Erklärung. Wolfgang Bollack überzeugte die Jury mit der Weiterentwicklung seiner 3-D-Implantatplanung auf Basis der Computertomografie. Die von Bollack entwickelte so genannte Gaiberger Navigationsschablone ist ein medizinisches Hilfsmittel, mit dem der Zahnimplantologe in der Lage ist, seinen Bohrer millimetergenau im Kiefer des Patienten zu platzieren. Die Schablone unterscheidet sich vom Wettbewerb dadurch, dass eine Schablonenbasis hergestellt wird, die immer wieder umgebaut werden kann. So kann der Zahnarzt jederzeit auf der Schablone nachvollziehen, ob die von ihm geplanten Implantatpositionen vom Zahntechniker richtig umgesetzt worden sind. „Die Patienten lassen sich Implantate einsetzen, weil sie sich einen Zahnersatz mit hohem Tragekomfort wünschen. Genau hier setzt unser Verfahren an, denn wir gehen sozusagen die Planung rückwärts, also vom Zahnersatz bis zur der Positionierung der Implantatlöcher, an“, erklärt Wolfgang Bollack. Vor Beginn der chirurgischen Behandlung wird ein Setup erstellt, das Form, Größe und Ausführung des später gewünschten Zahnersatzes zeigt. Hat der Patient das Modell anprobiert und akzeptiert, wird es in einen speziellen Kunststoff überführt, der dann später im dreidimensionalen Röntgenbild zu sehen ist. Dadurch kann der Chirurg mit dem PC und der Planungssoftware sowohl die knöcherne Anatomie als auch die gewünschte Prothetik in dreidimensionaler Darstellung betrachten.

Bei der weiß der Chirurg schon vor der OP, was ihn erwartet, denn alle anatomischen Strukturen wie Kieferhöhlen und Nervenkanäle können maßgetreu dargestellt werden. Der Arzt kann den chirurgischen, technischen und finanziellen Aufwand im Vorfeld genau angeben. Eine kürzere OP-Zeit kommt dem Patienten entgegen. Außerdem erarbeiten Zahnarzt und Zahntechniker schon in der sehr frühen Planungsphase gemeinsam das Behandlungskonzept. „Genau dieses Zusammengehen zwischen Arzt und Handwerker halte ich für die Qualität von Zahnersatz besonders ausschlaggebend“, so Wolfgang Bollack. Und solche Fortschritte in der Medizin, die dem Patienten uneingeschränkt zugute kommen, sind nur mit entsprechenden IT-Techniken möglich, wie sie auf der CeBIT mit der Nominierung zum „BestPractice-IT Award“ honoriert wurden.

Autor: Martin Boeckh

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Weitere Informationen zum BestPractice IT Award 2007:

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