"Update Implantologie IV"-Kongress Heidelberg:
Die Branche wächst mit Macht
Implantate immer häufiger und immer früher - Neue Trends und Rekordteilnahme
Heidelberg - Die Branche der Zahnimplantologie wächst rasant. Zu dieser Einschätzung kommt die "Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI)" kurz vor dem Kongress "Update Implantologie IV", den das FIZ-Forum innovative Zahnmedizin Heidelberg e.V. zusammen mit der Studiengruppe "Junge Implantologen" und der Studiengruppe Heidelberg-Mannheim am 10. und 11. März 2006 in Heidelberg veranstaltet. Die wissenschaftliche Leitung hat der renommierte Implantologe Dr. medic. stom. I.M.F. Neumarkt Marius Steigmann.
"Derzeit setzen wir in Deutschland jedes Jahr ca. 600.000 Zahnimplantate ein", bilanziert Steigmann; "das sind Jahr für Jahr 10 bis 15 Prozent mehr." Patienten fragen zunehmend nach der modernen Zahnimplantologie. Das hat mehrere Gründe. Konventionelle Brückenkonstruktionen und Prothesen weisen zunehmend Schwächen auf. Unzureichendes Prothesenlager sowie die eingeschränkte Pfeileranzahl und –Stabilität werden häufig genannt. Der Kieferknochen bildet sich zurück und es setzen über 30 physiologische Prozesse ein, die mit dem Verlust des natürlichen Zahns einhergehen können. Hinzu kommen ästhetische Probleme, die immer weniger Patienten bereit sind, zu akzeptieren.
Für die Tagung in Heidelberg, die dort zum vierten Mal stattfindet, wird eine Rekord-Teilnehmerzahl von über 250 Spezialisten aus aller Welt erwartet. Sie werden sich vor allem mit zwei Themenbereichen befassen, die gleichzeitig die neuen Trends der Zahn-Implantologie markieren: die Ästhetik der Implantologie und das Prinzip der Sofort-Implantologie und der Sofort-Belastung. Marius Steigmann, der selbst eigene OP-Methoden entwickelt hat, sieht die Fragen der Ästhetik als entscheidend für die Zukunft der Branche. Patienten, die den finanziellen Hauptteil einer Implantation tragen müssen, legen immer mehr Wert auf eine perfekte Ästhetik und auf einen Tragekomfort, der viele Jahre gesichert ist. Der neue Trend, Implantate unmittelbar nach einer Zahnextraktion zu implantieren und auch zu belasten, entspricht den gestiegenen Bedürfnissen der Patienten, die nicht mehr, wie früher, gut sechs Monate mit einem nur sehr eingeschränkt belastbaren Provisorium auskommen wollen.
"Wir haben in den letzten Jahren einen Paradigmenwechsel zu verzeichnen", beschreibt ZTM Wolfgang Bollack, Mitorganisator der Tagung die Entwicklung. In den 80er Jahren habe man rein „knochenorientiert“ implantiert, also das Implantat an der Stelle eingesetzt, an der noch ausreichend Knochen vorhanden war. Das führte oft zu statischen Problemen und nicht selten zur "Unversorgbarkeit" oder vorzeitigem Verlust von Implantaten. Auch unter ästhetischen Gesichtspunkten ist eine solche Vorgehensweise heute undenkbar. In den 90er Jahren wurden Planungsprogramme und Methoden der Knochenaugmentation entwickelt (Aufbauen und Formen von Knochen). Inzwischen sei man noch einen Schritt weiter.
Inzwischen wurde das Zeitalter der "Gingiva motivierten" Implantation ausgerufen, einer Methode, die Implantation ganz auf das Zahnfleisch hin zu optimieren. Dieses Thema wird auch ein Schwerpunkt bei Update implantologie in Heidelberg sein. Erstmals findet bei dem "Update Implantologie"-Kongress ein so genannter Pre-Kongress am Vortag statt. Dabei wird Marius Steigmann, der als Vice President den Internationalen Implantologenverband ICOI in Deutschland repräsentiert, zum Thema "Weichgewebeentwicklung mit dazugehörigem Knochenmanagement" referieren und den Fachkollegen in einem praktischen Teil die notwendigen manuellen Fähigkeiten vermitteln. Wolfgang Bollack wird dabei das notwendige Zusammenspiel zwischen Chirurg, Zahnarzt und Fachtechniker in einem Workshop verdeutlichen und die neuesten Trends in der Computerplanung aufzeigen. Auch während der Tagung selbst sind an den Vormittagen Workshops vorgesehen.
Der Kongress selbst wird von einer Ausstellung der wichtigsten Unternehmen der Branche begleitet, die ihre Produkte und Dienstleistungen dem Fachpublikum vorstellen werden.
Tagungsorganisation und Kongress-Anmeldung über das
Forum innovative Zahnmedizin Heidelberg e.V.
Pfarrgasse 2
D-69251 GAIBERG
Tel. 06223 / 5999
www.update-implantologie.de
Nachdruck honorarfrei gegen Belegversand gestattet. Pressefotos in druckfähiger Qualität (300dpi) erhalten Sie unter: http://www.bollack-dental.de/presse/pressebilder/
Pressemeldung im PDF-Format: Download
Heidelberg - Die Branche der Zahnimplantologie wächst rasant. Zu dieser Einschätzung kommt die "Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI)" kurz vor dem Kongress "Update Implantologie IV", den das FIZ-Forum innovative Zahnmedizin Heidelberg e.V. zusammen mit der Studiengruppe "Junge Implantologen" und der Studiengruppe Heidelberg-Mannheim am 10. und 11. März 2006 in Heidelberg veranstaltet. Die wissenschaftliche Leitung hat der renommierte Implantologe Dr. medic. stom. I.M.F. Neumarkt Marius Steigmann.
"Derzeit setzen wir in Deutschland jedes Jahr ca. 600.000 Zahnimplantate ein", bilanziert Steigmann; "das sind Jahr für Jahr 10 bis 15 Prozent mehr." Patienten fragen zunehmend nach der modernen Zahnimplantologie. Das hat mehrere Gründe. Konventionelle Brückenkonstruktionen und Prothesen weisen zunehmend Schwächen auf. Unzureichendes Prothesenlager sowie die eingeschränkte Pfeileranzahl und –Stabilität werden häufig genannt. Der Kieferknochen bildet sich zurück und es setzen über 30 physiologische Prozesse ein, die mit dem Verlust des natürlichen Zahns einhergehen können. Hinzu kommen ästhetische Probleme, die immer weniger Patienten bereit sind, zu akzeptieren.
Für die Tagung in Heidelberg, die dort zum vierten Mal stattfindet, wird eine Rekord-Teilnehmerzahl von über 250 Spezialisten aus aller Welt erwartet. Sie werden sich vor allem mit zwei Themenbereichen befassen, die gleichzeitig die neuen Trends der Zahn-Implantologie markieren: die Ästhetik der Implantologie und das Prinzip der Sofort-Implantologie und der Sofort-Belastung. Marius Steigmann, der selbst eigene OP-Methoden entwickelt hat, sieht die Fragen der Ästhetik als entscheidend für die Zukunft der Branche. Patienten, die den finanziellen Hauptteil einer Implantation tragen müssen, legen immer mehr Wert auf eine perfekte Ästhetik und auf einen Tragekomfort, der viele Jahre gesichert ist. Der neue Trend, Implantate unmittelbar nach einer Zahnextraktion zu implantieren und auch zu belasten, entspricht den gestiegenen Bedürfnissen der Patienten, die nicht mehr, wie früher, gut sechs Monate mit einem nur sehr eingeschränkt belastbaren Provisorium auskommen wollen.
"Wir haben in den letzten Jahren einen Paradigmenwechsel zu verzeichnen", beschreibt ZTM Wolfgang Bollack, Mitorganisator der Tagung die Entwicklung. In den 80er Jahren habe man rein „knochenorientiert“ implantiert, also das Implantat an der Stelle eingesetzt, an der noch ausreichend Knochen vorhanden war. Das führte oft zu statischen Problemen und nicht selten zur "Unversorgbarkeit" oder vorzeitigem Verlust von Implantaten. Auch unter ästhetischen Gesichtspunkten ist eine solche Vorgehensweise heute undenkbar. In den 90er Jahren wurden Planungsprogramme und Methoden der Knochenaugmentation entwickelt (Aufbauen und Formen von Knochen). Inzwischen sei man noch einen Schritt weiter.
Inzwischen wurde das Zeitalter der "Gingiva motivierten" Implantation ausgerufen, einer Methode, die Implantation ganz auf das Zahnfleisch hin zu optimieren. Dieses Thema wird auch ein Schwerpunkt bei Update implantologie in Heidelberg sein. Erstmals findet bei dem "Update Implantologie"-Kongress ein so genannter Pre-Kongress am Vortag statt. Dabei wird Marius Steigmann, der als Vice President den Internationalen Implantologenverband ICOI in Deutschland repräsentiert, zum Thema "Weichgewebeentwicklung mit dazugehörigem Knochenmanagement" referieren und den Fachkollegen in einem praktischen Teil die notwendigen manuellen Fähigkeiten vermitteln. Wolfgang Bollack wird dabei das notwendige Zusammenspiel zwischen Chirurg, Zahnarzt und Fachtechniker in einem Workshop verdeutlichen und die neuesten Trends in der Computerplanung aufzeigen. Auch während der Tagung selbst sind an den Vormittagen Workshops vorgesehen.
Der Kongress selbst wird von einer Ausstellung der wichtigsten Unternehmen der Branche begleitet, die ihre Produkte und Dienstleistungen dem Fachpublikum vorstellen werden.
Tagungsorganisation und Kongress-Anmeldung über das
Forum innovative Zahnmedizin Heidelberg e.V.
Pfarrgasse 2
D-69251 GAIBERG
Tel. 06223 / 5999
www.update-implantologie.de
Nachdruck honorarfrei gegen Belegversand gestattet. Pressefotos in druckfähiger Qualität (300dpi) erhalten Sie unter: http://www.bollack-dental.de/presse/pressebilder/
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