3D-Implantatplanung
Was ist die computergestützte 3D-Implantatplanung?
Die
Zahnimplantologie ist der stärkste Innovationsmotor in der Zahnmedizin.
Sie erfordert von allen beteiligten Zahnärzten, Zahntechnikern und der
Dentalindustrie die Bereitschaft zu immerwährender Forschungstätigkeit,
ständiger Fortbildung und Weiterentwicklung der bestehenden Verfahren
und Behandlungsmethoden.
So kam es in der Entwicklung der
Zahnimplantologie zu verschiedenen Paradigmenwechseln, die den Fokus
der Weiterentwicklung ständig neu definierten. In den 1980er Jahren
wurden Zahnimplantate überwiegend an den Stellen platziert, an denen
ausreichend stabiler Knochen vorhanden war. Dies war aber nur selten
die optimale Position für einen ästhetisch ansprechenden und
funktionell richtigen Zahnersatz. Vorzeitiger Implantatverlust oder
unversorgbare Implantatpositionen waren häufig die Folge.
In
den 1990er Jahren kamen die ersten computergestützten
3D-Planungsprogramme auf den Markt. Seit dieser Zeit werden Implantate
prothetikorientiert geplant und gesetzt. Voraussetzung dafür ist ein
dreidimensionaler Röntgensatz, eine Computertomographie (CT).
Als
weitere Perfektionierung dieses Verfahrens wurde im Jahr 2005 auf dem
ICOI Weltkongress in Straßburg der neue Fokus auf das
Weichgewebemanagement gerichtet. Denn nur wenn die "rosa Ästhetik"
stimmt, kann die weiße Ästhetik, sprich Kronen und Brücken, wie echte
Zähne aussehen.
Und wie funktioniert das 3D-Planungsverfahren?
Lange
bevor ein Implantologe einen Bohrer zur Hand nimmt, werden die spätere
Form und Art des Zahnersatzes sowie die genaue Position der
Zahnimplantate am Computer zehntelmillimetergenau geplant. So entstehen
vorhersagbare Ergebnisse, die Operationszeit wird deutlich verkürzt, und es
gibt keine Überraschungen während der Operation. Dadurch erreichen wir
höchste Sicherheitsstandards sowie eine deutlich verbesserte
Behandlungsqualität.