3D-Implantatplanung

Was ist die computergestützte 3D-Implantatplanung? 

Wolfgang Bollack bei der 3D Implantatplanung am Computer

Die Zahnimplantologie ist der stärkste Innovationsmotor in der Zahnmedizin. Sie erfordert von allen beteiligten Zahnärzten, Zahntechnikern und der Dentalindustrie die Bereitschaft zu immerwährender Forschungstätigkeit, ständiger Fortbildung und Weiterentwicklung der bestehenden Verfahren und Behandlungsmethoden.
So kam es in der Entwicklung der Zahnimplantologie zu verschiedenen Paradigmenwechseln, die den Fokus der Weiterentwicklung ständig neu definierten. In den 1980er Jahren wurden Zahnimplantate überwiegend an den Stellen platziert, an denen ausreichend stabiler Knochen vorhanden war. Dies war aber nur selten die optimale Position für einen ästhetisch ansprechenden und funktionell richtigen Zahnersatz. Vorzeitiger Implantatverlust oder unversorgbare Implantatpositionen waren häufig die Folge.

 
In den 1990er Jahren kamen die ersten computergestützten 3D-Planungsprogramme auf den Markt. Seit dieser Zeit werden Implantate prothetikorientiert geplant und gesetzt. Voraussetzung dafür ist ein dreidimensionaler Röntgensatz, eine Computertomographie (CT).

 

 3D_ImplantatplanungAls weitere Perfektionierung dieses Verfahrens wurde im Jahr 2005 auf dem ICOI Weltkongress in Straßburg der neue Fokus auf das Weichgewebemanagement gerichtet. Denn nur wenn die "rosa Ästhetik" stimmt, kann die weiße Ästhetik, sprich Kronen und Brücken, wie echte Zähne aussehen.

 

 
 
 
Und wie funktioniert das 3D-Planungsverfahren?
Lange bevor ein Implantologe einen Bohrer zur Hand nimmt, werden die spätere Form und Art des Zahnersatzes sowie die genaue Position der Zahnimplantate am Computer zehntelmillimetergenau geplant. So entstehen vorhersagbare Ergebnisse, die Operationszeit wird deutlich verkürzt, und es gibt keine Überraschungen während der Operation. Dadurch erreichen wir höchste Sicherheitsstandards sowie eine deutlich verbesserte Behandlungsqualität.